POLIPHILUS
– Theater als Ort von Kopräsenz und Begegnung, Sinnstiftung und eine Geschichte erzählend –

POLIPHILUS ist ein Versuch dieses traditionelle Theaterbild auszuweiten, zu dekonstruieren und ästhetische Mittel auf dadaistische Weise zusammenzubringen. In einer Anordnung, die eher einer Galerie als einem Theatersaal gleicht, setzen sich Performer*innen und Zuschauende gleichermaßen damit auseinander, welche Elemente das Theater ausmachen und wo die Bühne aufhört und der Zuschauerraum anfängt. Die Ästhetik steht im Fokus. Als zuschauende Person bewegt man sich eigenverantwortlich durch die Räumlichkeiten des Jean Paul Artspace (Friedrichstraße 5) und einem individuellen Rhythmus folgend begegnet man dabei sechs Performer*innen. Diese präsentieren jeweils eines der theaterästhetischen Mittel Text, Musik, Tanz, Objekt und Körperlichkeit.

Das studentische Team von der Universität Bayreuth, bestehend aus Henriette Kachel und Greta Campen in der Funktion der Konzeption und Regie sowie Silvan Spohr als Musiker und Technikverantwortlicher, zeigt mit POLIPHILUS seine erste eigene Theaterproduktion.

Die Aufführungen finden am 8./9. Dezember 2022 in zwei Durchläufen um jeweils 20 und 21 Uhr statt. Länge: ca. 20 Minuten. Eintrittspreis: 2,50€. Einlass: jeweils eine halbe Stunde vor Aufführungsbeginn.